März 2019

Die ersten 2 Wochen im Februar waren hart. Es war nass und vor allem kalt. Voll motiviert war ich trotz der ungünstigen Wetterverhältnisse regelmässig auf der Suche nach neuen Wählerstimmen. Abends war ich an Bahnhöfen und gut gelegenen Bushaltestellen im Wahlbezirk Flyer verteilen. Am 12. Februar war es in Aesch so unangenehm kalt, dass mir eine ähnliche Situation im Jahre 2005 in den Sinn kam: Ich "durfte" damals in der Offiziersschule der Schweizer Armee mit meinem Kameraden eine Satellitenschüssel auf einem Hügel bei einer gefühlten Temperatur von -20 Grad bewachen und fand die ganze Übung nicht so lustig. In Aesch jedoch stand ich an der Bushaltestelle halb erfroren, aber dennoch mit vollem Elan und konnte so ein paar gute Gespräche mit potentiellen Wählerinnen und Wählern führen. Das hat Spass gemacht!

In der Gemeinde war es wegen der Sportferien eher ruhig. Zwei Themen haben mich dennoch beschäftigt:

  1. Projekt IT-Umstellung
  2. Revision des Inventars der Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung

Bei der Ablösung der IT-Systeme habe ich das letzte Mal darüber berichtet, dass noch unvorhersehbare Steine aus dem Weg zu räumen sind. Diese Hürde konnten wir inzwischen analysieren und haben die Situation jetzt fest im Griff. Am Zeitplan können wir voraussichtlich weiterhin festhalten.

Bezüglich des Projekts "Erweiterungsbau und Sanierung des Schulhauses Büel A" kommen wir gut voran. Auch in diesem Projekt sind uns neue grosse Steine vom Kanton in den Weg gelegt worden. Die kantonale Denkmalpflege hat vorangekündigt, dass sie unsere komplette Primarschulanlage Büel ins Inventar der Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung aufnehmen werde. Der Gemeinderat hat dazu Stellung genommen und wird sich gegen dieses Vorhaben des Kantons zur Wehr setzen.

Es ist für mich unerklärlich, weshalb die kantonale Denkmalpflege den Erhalt einer womöglich für die Geschichtsschreibung interessanten Anlage höher gewichtet als den gesetzlichen Bildungsauftrag. Eine definitive Inventarisierung des Schulhauses wird schwerwiegende Folgen für die Schule und letztendlich für die Schülerinnen und Schüler nach sich ziehen. Beispielsweise können danach notwendig gewordene Sanierungen nur noch aufwendig und kostspielig durchgeführt werden. Ganz zu schweigen davon, dass dadurch in Zukunft erforderlich gewordene bauliche Anpassungen zur Sicherstellung von pädagogischen und schulorganisatorischen Bedürfnissen unmöglich werden.

Zum Schluss möchte ich nochmals ganz kurz zu den Kantonsratswahlen zurückkehren:

Nun sollten Sie vor einigen Tagen die Wahlunterlagen per Post erhalten haben. Für die FDP und mich gilt es jetzt ernst. Nur mit Ihrer Stimme können wir gemeinsam sicherstellen, dass die FDP Bezirk Dietikon wieder mit 3 oder gar 4 Sitzen im Kantonsrat vertreten ist und dieser weiterhin auch bürgerlich bleibt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mein intensives Engagement honorieren und mich zweimal auf Ihre Liste setzen würden.

Falls Sie noch Fragen über mich oder meine Ziele im Kantonsrat haben, stehe ich Ihnen sehr gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen eine gute Zeit.